Entspannung in den Wechseljahren

Entspannung ist eine wichtige Voraussetzung für ein gutes Lebensgefühl. In den Wechseljahren treffen mehrere Faktoren zusammen, die verstärkt Stress auslösen und Sie unter Druck setzen:

Auf der einen Seite belastet die hormonelle Umstellung Körper und Seele, auf der anderen Seite müssen Sie Veränderungen in Ihrem familiären oder auch beruflichen Umfeld bewältigen. Kinder in der Pubertät oder im Abnabelungsprozess vom Zuhause, pflegebedürftige Eltern oder neue Karrierechancen erzeugen in dieser Zeit häufig Spannungsfelder, die sich überschneiden. Entspannungsübungen können Ihnen dabei helfen, mit den neuen und ungewohnten Belastungen während der Wechseljahre umzugehen und so wieder eine neue Balance in Ihr Leben zu bringen.

Mehr Balance in den Wechseljahren – durch gezielte Entspannung

Entspannung können Sie lernen. Es gibt eine Vielzahl verschiedener Entspannungstechniken wie z. B. Meditation, Progressive Muskelentspannung, Tai-Chi, Qigong, Akupressur oder Yoga. Sie helfen uns, unseren Körper und seine Signale besser wahrzunehmen. Die Techniken erfordern unterschiedlich viel Vorwissen und Übung. Krankenkassen, aber auch Volkshochschulen oder Sportvereine bieten Kurse zum Erlernen von Entspannungsmethoden an.

Yoga

Als ganzheitlicher Ansatz soll es Körper, Geist und Seele in Einklang bringen. Dabei sind die Übungen je nach Tradition und Schule in ihren physischen Anforderungen nicht zu unterschätzen. Für viele Anfängerinnen macht sich neben der Entspannung auch ein Muskelkater bemerkbar. Eine spezielle Empfehlung für die Wechseljahre ist das sogenannte Hormon-Yoga. Die Mischung aus an- und entspannenden Übungen sowie einer bewussten Atmung soll auf das weibliche Hormonsystem wirken. Stresshormone werden abgebaut, somit entfällt ein Faktor, der hormonell bedingte Beschwerden verstärken kann.

Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen

Bei dieser Methode spannen Sie gezielt bestimmte Muskelgruppen für kurze Zeit kräftig an. Dann lösen Sie die Spannung. Der Effekt ist spürbar, die Muskeln fühlen sich danach lockerer an. Auf diese Weise können Sie sich durch 16 Muskelgruppen der Regionen Beine, Arme, Oberkörper, Bauch und Rücken arbeiten.

Autogenes Training

Diese entspannende Selbsthilfetechnik basiert auf Autosuggestion. Das Ziel ist, dass Sie sich danach körperlich entspannt und geistig erfrischt fühlen. Sie konzentrieren sich auf einzelne Körperteile und sprechen eine immer gleichlautende Zielformel, wie „mein rechter Arm wird schwer“ oder „mein linker Arm wird warm.“ Die Übungen lösen eine Reaktion des vegetativen Nervensystems aus, indem sich z.B. die Blutgefäße weiten oder Muskeln entspannen.

Lassen Sie es sich gut gehen – vor allem in den Wechseljahren.

Massagen, Saunagänge oder einfach ein erholsames Bad zuhause lassen Sie den Alltagsstress vergessen. Schaffen Sie sich Ruheinseln im Alltag und nehmen Sie sich Zeit für sich selbst, um ungestört Musik oder ein gutes Buch zu genießen.

 

Haben wir Ihren Appetit auf mehr Wohlbefinden in den Wechseljahren geweckt? Dann lassen Sie sich von uns ganz auf den Geschmack bringen – mit wertvollen Ernährungstipps und leckeren Rezeptideen

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Zurück

Diese Internetseite verwendet Cookies, um die Nutzererfahrung zu verbessern und den Benutzern bestimmte Dienste und Funktionen bereitzustellen.